Barbara Klemm (*1939)

Ausstellung von 9. April bis 31. Juli 2022
Barbara Klemm (*1939)

Die Fotografin Barbara Klemm hat über 50 Jahre lang in ihren schwarz-weiß Fotografien die Deutsch-Deutsche Geschichte und Politik, aber auch den Alltag der Menschen auf der ganzen Welt dokumentiert. Als Fotografin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war sie Zeuge von historischen Ereignissen wie der Protestbewegung der 1970er Jahre und dem Berliner Mauerfall. Sie zeigt die Mächtigen wie die Machtlosen und blickt hinter die Masken der politischen Inszenierungen.

Barbara Klemm wurde am 27. Dezember 1939 in Münster geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Viel über die Fotographie lernte sie bereits von Ihrem Vater, dem Maler Fritz Klemm, der eine eigene Dunkelkammer hatte. Zwischen 1955 und 1958 absolvierte sie eine Lehre im Portraitatelier der Fotografin Julie Bauer und zog 1959 nach Frankfurt, wo sie bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) in der Klischeeherstellung und später als freie Mitarbeiterin arbeitete, bis sie 1970 Redaktionsfotografin mit den Schwerpunkten Feuilleton und Politik wurde.

Seit 1992 ist Barbara Klemm Mitglied der Berliner Akademie der Künste und seit 2000 Honorarprofessorin an der Fachhochschule Darmstadt im Fach Fotografie. Seither lebt sie in Frankfurt am Main mit ihrem Ehemann Leo Hilbert.

Barbara Klemm wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der deutschen Gesellschaft für Photographie 1989, dem Orden Pour le Mèrite für Wissenschaft und Künste 2010 oder dem Hessischen Kulturpreis 2000.

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