Rita Schindele

Ausstellung von 6. bis 28. November
Titel der Überschrift

Atelier: Mühlbachstr. 6, 87724 Ottobeuren

Schindele Rita

1955 im Bayerischen Wald geboren und aufgewachsen, lebe ich seit 1980 in Ottobeuren im Kreis der Familie.

Eine intensive Hinwendung zur Malerei begann 1989 mit zahlreichen Kursen bei

Elisabeth Schickling, Münchner Künstlerin und Dozentin an der freien Kunstschule Zinnober in Neugablonz. Es war eine Zeit fundierter Einführung in verschiedene Maltechniken. Anschließend vertiefte ich das Erlernte in Workshops an der Kunstakademie Allgäu, in Seminaren bei

Cambra Skade` über Kunstmagische Mal– und Heilwege und fand so zu meiner jetzigen Art der Bildgestaltung.

Am Anfang stand das intensive Schauen, das genaue Beobachten und Wahrnehmen des scheinbar

Selbstverständlichen, das Erfassen des Sichtbaren und Spürbaren, hinter dem sich Tiefgründigeres erahnen lässt. Diese Eigenart ist Voraussetzung und Quelle meines Schaffens. Stets begleitet hat mich die Erinnerung an meine Kindheit auf dem bäuerlichen Anwesen, umgeben von ursprüng-

lichen Wiesen und rauschenden Wäldern, das selbstversunkene, spielerische Gestalten von Materialien, die die Natur bereitstellte oder in der heimischen Schreinerwerkstatt zu finden waren – denken wir an interessante Blattformen einer Pflanze, auffallend geformte Steine aus dem Bach, ein durchfurchtes Stück Rinde. Ich sehe hier den Ausgangspunkt für meine Liebe zu allem Wildnatürlichen, die in meiner Freude am kreativen Gestalten ihren Ausdruck findet.

Schon als Kind spürte ich eine starke Affinität zum Zeichnen und Malen, aber es blieb doch ein untergeordneter Begleiter durch die Berufszeit und auch später, wo die Jahre mit Hauswirtschaft und Mutterdasein angefüllt waren.

Von Haus aus glaube ich zu Landschaften einen besonderen Zugang zu haben. Bilder, in denen ich Impressionen, etwa einer Madeira-Reise oder Aufenthalte am Meer verarbeite, geben davon Zeugnis. Bilder von Vulkanen, Feuer, Wasser, Gestein und Sand, sie sind Ausdruck einer Sehnsucht, Hartes und Weiches, Widerstreitendes durch Farbe und Form in Einklang zu bringen.

Besonders tiefgreifende Erlebnisse, wie die Feuersbrunst am Hof vor vielen Jahren, sprachlos, überwältigt, mitten im Inferno stehend, regen mich zu expressiver Malweise an. Nicht zuletzt beeindruckt von dem, was übrigblieb: verkohlte Holzteile, Asche, Zerstörung. Einiges findet sich in meinen Bildern wieder.

Bilder stellen etwas dar, was sie selbst nicht sind, schaffen Zugang zu Welten, die das Vordergründige hinter sich lassen.

2004 Malerei und Experiment

Gemeinschaftsausstellung im Zinnober Kaufbeuren

2008 Farbe und Form / Unterwegs in Bildern

Erste Einzelausstellung im Haus des Gastes Ottobeuren

2009 Einzelausstellung in der TCM Klinik Ottobeuren

2010 Gemeinschaftsausstellung Künstlerstammtisch Hotel Hirsch

Dauerausstellung

2012 sehen – empfinden – ahnen

Einzelausstellung im Kulturzentrum Wiggensbach

2012 schauen – entdecken – begreifen / Bilder und Skulpturen

Ausstellung zu Eröffnung der 17.Ottobeurer Herbstzeitlose

2014 Begegnungen – Rencontres

Gemeinschaftsausstellung anlässlich des 20jährigen Partnerschaftsjubiläums

Ottobeuren – St. Donat

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