Nina K. Jurk (*1970)

Vita
1970 geboren in Dresden
1993 – 1998 Studium der Malerei, Hochschule für Grafik und
Buchkunst Leipzig, bei Prof. Arno Rink
1998 Diplomabschluss
1998 – 2001 Meisterschülerstudium mit Abschluss bei Prof.
A. Rink
1999 – 2001 Studienstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung
Seit 2002 freiberuflich als Künstlerin tätig
2015 Gründungsmitglied MalerinnenNetzWerk Berlin – Leipzig /
MNW Mitinitiatorin int. Künstlerinnen-Netzwerk / KNW
2020 Denkzeit - Stipendium Freistaat Sachsen
2022 Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds Bonn
Bereits 1994 bezog ich als eine der ersten Künstler*innen auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein Atelier und habe bis heute dort meinen Arbeitsmittelpunkt.
Im Juni 2024 schrieb die Publizistin Dr. Tina Simon folgenden Text über meine Malerei:
„Kann man Weite malen, ohne einen breiten Horizontstreifen auf ein Querformat zu dehnen? Bei Nina K. Jurk ist Weite ein Zustand, in den man sich hineinbegeben kann, den sie sich auf langen Wegen erwandert. Von unterwegs, aus der Weite heraus, berichtet sie malerisch in unerhörter Farbsprache; realistisch, phantastisch, paradox. Streifzüge durch die Sächsische Schweiz, eine Alpenüberquerung zu Fuß oder auch nur der gelaufene Weg ins Atelier schenken der Künstlerin Beobachtungen, die zur sinnlichen Manifestation werden: in Ölfarbe auf kleinen bis sehr großen Leinwänden. Dabei kommt sie völlig ohne das Nacherzählen von Umgebung aus und ohne Indizien zur Verortung der Bilder, denn ihre Weite entsteht, wenn sich die äußere Umgebung mit der inneren Verfassung zu einer Stimmung verbindet. Dafür hat Nina K. Jurk eine einzigartige, radikale malerische Sprachform entwickelt, die die traditionell weite Landschaft in eine vertiefende Raumerfahrung überträgt.“
